Niokolo-Koba Nationalpark
Ein mehrtägiger Ausflug in den Niokolo-Koba-Nationalpark mit Übernachtung im Wassadou-Camp ist ein absolutes Muss.
Der Park liegt im Südosten Senegals an der Grenze zu Guinea. Es umfasst mehr als 900.000 Hektar und ist damit das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet Westafrikas. Es wurde 1954 zum Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen gegründet
Der Niokolo-Koba-Nationalpark zeichnet sich durch seine für diese Region typische Gruppe von Ökosystemen aus und erstreckt sich über eine Fläche von 913.000 ha. Es wird von großen Wasserstraßen (Gambia, Sereko, Niokolo, Koulountou) bewässert und umfasst Galeriewälder, Überschwemmungsgebiete mit Savannengras, Teiche, Trockenwälder – dicht oder mit Lichtungen – felsige Hänge und Hügel sowie trockene Bowés. Diese bemerkenswerte Pflanzenvielfalt rechtfertigt das Vorhandensein einer reichen Fauna, die sich durch Folgendes auszeichnet: die Derby-Elenantilope (die größte afrikanische Antilope), Schimpansen, Löwen, Leoparden, eine große Elefantenpopulation und viele Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten.
Dakar & Île de Gorée
Im äußersten Westen des afrikanischen Kontinents liegt Dakar, die Hauptstadt Senegals und hat mehr als 1,5 Millionen Einwohner. Diese Stadt gilt als wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum Westafrikas. Es ist eine dynamische und lebendige Stadt mit großem Reichtum, während ein großer Teil der senegalesischen Bevölkerung unter schwerer Armut leidet. Die Hauptstadt Senegals entwickelt sich immer mehr zu einer modernen Stadt. Die Authentizität schmeckt man vor allem in den Arbeitervierteln wie Medina und im Plateau, dem historischen Viertel im Zentrum der Stadt, spürt man durch die Kolonialbauten noch immer den altmodischen Charme der Stadt. Ein Besuch in Dakar ist unverzichtbar, um das heutige Afrika zu verstehen, das ein schnelles Bevölkerungswachstum und viele Unterschiede zwischen modernen städtischen Entwicklungen und ländlichen Traditionen erlebt.
Die Île de Gorée gehört seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie als eines der bedeutendsten Zeugnisse des transatlantischen Sklavenhandels gilt. Man kann das Maison des Esclaves besuchen, das angeblich das einzige erhaltene Sklavenhaus auf der Insel ist, das restauriert wurde, um der Nachwelt die grausame Geschichte der Insel zu vermitteln.
Untersuchungen zeigen jedoch eine andere Version der historischen Bedeutung der Insel. Nach dieser Version ist die Insel Teil eines Mythos, über den bereits die französische Zeitung Le Monde schrieb.Das 1784 erbaute La Maison des Esclaves (Sklavenhaus) war das Zuhause eines wohlhabenden Paares. Im Haus lebten einige Haussklaven, möglicherweise zusammen mit einigen Exportsklaven. Sklaven wurden von Gorée aus transportiert, aber die Insel war bei weitem kein wichtiger Transitpunkt für Sklaven auf ihrem Weg nach Amerika